Julian Howard feiert Titelverteidigung – Jana Reinert mit Bronze belohnt

Die Dortmunder Leichtathletikhalle war am letzten Wochenende Schauplatz der Deutschen Hallenmeisterschaften der Aktiven. Mit von der Partie war auch ein Dutzend LGR-Athletinnen und -Athleten, die im Kampf um nationale Ehren mitmischen wollten.

Am ersten Tag lieferten dabei die Springer tolle Ergebnisse. Weitenjäger Julian Howard wurde seiner Favoritenstellung gerecht und siegte mit seinen im 4. Versuch erzielten 7,74 Metern letztlich ungefährdet. Damit konnte sich der KIT-Student, dessen großes Ziel für dieses Jahr die EM in Berlin ist, nun zum dritten Mal in Folge die Hallen-Goldmedaille umhängen lassen. Gratulation!

Etwas Pech hatte in derselben Konkurrenz Florian Oswald, der mit 7,45 Metern und Platz vier nur wenige Zentimeter an der Bronzemedaille vorbeischrammte. Das überragende Mannschaftsergebnis im Weitsprung machte Yannick Roggatz perfekt, der bei 7,27 Meter und Rang sieben landete. Eindrucksvoll bestätigte sich hier, dass die LGR und ihr Weitsprung-Chefcoach Udo Metzler deutschlandweit die stärkste Springergruppe vorzuweisen hat.

Ebenfalls herausragend präsentierte sich daneben Dreispringerin Maike Anstett, die nach ihren tollen Leistungen in den letzten Wochen auch in Dortmund ihre Top-Form demonstrieren konnte. Gleich zweimal schaffte sie 12,42 Meter, womit sie am Ende den verdienten fünften Rang belegte.

Über 1.500 Meter zeigte Sarah Hettich in ihrem Vorlauf ein gutes Rennen, das nach taktischem Beginn in eine schnelle zweite Rennhälfte mündete. Letztlich belegte sie in 4:35,03min den 11. Gesamtrang unter 19 Starterinnen. Die gelernte Hindernisläuferin Johanna Flacke, die schließlich in derselben Konkurrenz in 4:45,04min auf Platz 17 einkam, konnte weitere Erfahrungen sammeln und eine insgesamt gute Hallensaison beenden.

Tags darauf standen dann die Finals über 800 Meter an. Mitfavorit Christoph Kessler musste allerdings wegen einer Erkältung passen. Schade, nachdem sich die Hallensaison in den letzten Wochen so gut entwickelt hatte. Holger Körner blieb in dem schnellen Finale immer auf Tuchfühlung nach vorne und wurde schließlich nach guter Vorstellung und mit der guten Zeit von 1:51,57min Fünfter.

Direkt nach dem Männerfeld gingen die Frauen auf die Distanz über die vier Hallenrunden. Hier hatte sich Jana Reinert am Vortag in einer Zitterpartie als letzte Zeitschnellste gerade so für den Endlauf qualifiziert, nachdem sie in den beiden vergangenen Wochen aufgrund von Wadenproblemen pausiert hatte und als „Wundertüte“ angetreten war. Im Finale schien die Langensteinbacherin dann wie ausgewechselt. Vom Ende des Feldes arbeitete sie sich ab der dritten Runde weiter nach vorne und konnte auf der Ziellinie in schnellen 2:07,49 (Hallen-PB) noch zur Bronzemedaille hechten. Klasse!

Auch bei den abschließenden Sprintstaffeln sprang schließlich noch ein 5. Platz heraus. Wendelin Wäcker, Marvin Hock, Florian Oswald und Florian Gedemer brachten das Staffelaluminium in 1:30,03min über die Ziellinie und rundeten damit das erfolgreiche Wochenende für die LGR-Leichtathletik ab.

Ergebnisse

 

 

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